Hornets verpassen nach Fehlwurffestival die Meisterschaft

Es war angerichtet. Am letzten Spieltag kam es zum Showdown um die Mittelrheinmeisterschaft zwischen den gastgebenden Hornets und dem Tabellenzweiten aus Aachen. Die Hornets wollten die Negativerlebnisse der letzten Wochen aus den Knochen schütteln und mit einem Heimsieg die Meisterschaft holen. Vor fantastischer Kulisse, das Sportzentrum war restlos ausverkauft, konnte es dann auch losgehen.

Die Gäste aus Aachen erwischten den besseren Start und konnten mit 0:2 in Führung gehen. Die Hornets hatten sich jedoch einen klaren Offensivplan zurechtgelegt und fanden gute Lösungen gegen die offensive Deckung des Gegners. Semeraro erzielte den ersten Pulheimer Treffer des Abends, ehe Fischer per Rückraumwurf zum 2:2 ausgleichen konnte. Allerdings gaben die Gäste weiter den Ton an und konnten sich wiederholt mit zwei Treffern absetzen. Dass die Hornets über die gesamte erste Hälfte diesem Rückstand hinterherliefen, lag an einer desolaten Wurfausbeute, denn gleich reihenweise scheiterte man völlig freistehend vor dem Tor. Aufgrund einer starken Vorstellung von Schlussmann Werner im Pulheimer Gehäuse, enteilten die Gäste nicht noch weiter, so dass beim Halbzeitstand von 9:11 aus Sicht der Hornets noch alles im Bereich des Möglichen lag.

Den Gästen gelang der nächste Treffer zum 9:12, doch dann legten die Hornets die nötige Konsequenz an den Tag, vor allen Dingen durch Krull der mit zwei Treffern für neuen Schwung sorgte und maßgeblichen Anteil am Ausgleich zum 12:12 hatte. Die Hausherren verpassten es jedoch das Spiel entscheidend zu drehen und in Führung zu gehen. Gleich vier Angriffe verpufften wirkungslos und Aachen legte wieder vor. Angesichts der zahlreich vergebenen Chancen, schwand auch der kurze Hoffnungsschimmer auf Seiten der Grün – Weißen, so dass sich Aachen bis auf sechs Treffer absetzen konnte, und das knappe zehn Minuten vor dem Ende. Die Hornets warfen in den Schlussminuten nochmal alles rein und konnten tatsächlich bis auf zwei Treffer herankommen, doch die Zeit war zu knapp, um den hohen Rückstand völlig aufzuholen. Dafür versagten in der entscheidenden Phase auch noch die Nerven, so dass Aachen völlig verdient als Sieger vom Feld ging.

Eine gute Saison hat ein mehr als enttäuschendes Ende genommen. Man hatte es über mehrere Wochen selbst in der Hand die Meisterschaft früh unter Dach und Fach zu bringen, doch versagten den Hornets zunehmend die Nerven, so dass man Aachen zur verdienten Meisterschaft gratulieren musste.
Trotz aller Enttäuschung bedanken sich die Hornets bei ihren treuen Fans, die die gesamte Saison über eine fantastische Unterstützung geliefert haben. In der Hoffnung die treuen Anhänger auch zur nächsten Spielzeit wieder im Sportzentrum begrüßen zu können, verabschieden sich die Hornets in die Pause.

Statistik:

Tor: Werner, Sandrock (n.e.)

Schubert, Heinen (3), Gottschling (1), Fischer (2), Semeraro (2), Jacoby (3), Kirschfink (2), Lingner (2/2), Jan Giesen (4/1), Langen (1), Krull (4), Geerkens

Pulheim Hornets erwarten BTB Aachen im Endspiel um die Mittelrheinmeisterschaft

Es ist angerichtet: Am letzten Spieltag der Oberliga Mittelrhein kommt es zum absoluten Showdown zwischen den Tabellenzweiten aus Aachen und dem Ligaprimus aus Pulheim. Der Gewinner dieses Spiels wird nach Abschluss als Mittelrheinmeister und Aufsteiger in die Nordrheinliga feststehen – mehr Spitzenspiel geht nicht. Dass es überhaupt noch so weit kommt haben sich die Hornets selbst zuzuschreiben. Durch die unnötigen Niederlagen gegen Derschlag, Longerich und am vergangenen Wochenende gegen Westwacht Weiden haben die Hornets die herausragende Ausgangslage nahezu vollständig verspielt.
Das die Hornets in allen drei Spielen personelle Rückschläge im dünnen Hornetskader zu verkraften hatten wollen Spieler und Verantwortliche nicht als Ausrede gelten lassen. Auch gegen BTB Aachen wird mit Torhüter Tim Giesen eine wichtige Stütze mit seinem gegen Weiden erneuten Muskelfaserriss in der Wade fehlen.
Die Hornets wollen aber nicht zurück blicken, sondern freuen sich auf das Spitzenspiel in eigener Halle vor vollem Haus. „Wir hätten den Aufstieg gerne schon in den letzten Wochen perfekt gemacht, haben aber zu viele Fehler gemacht. Jetzt werden wir am Samstag alles geben müssen, um gegen BTB Aachen zu gewinnen. Die Spiele gegen Homberg und Mönchengladbach aus der letzten Saison haben gezeigt, dass wir zuhause in einem wahren Hexenkessel die Nerven behalten und Spiele für uns entscheiden können.“ Fasste Kapitän Jan Giesen die Situation zusammen. „Wir haben eine großartige Saison gespielt und wollen uns dafür nun belohnen.“ Ergänzte Stellvertreter Stephan Kirschfink.
Dass mit den Aachenern keine Laufkundschaft am Sportzentrum auftauchen wird ist bekannt. Im Hinspiel konnte das Team um Robin Bleuel den Hornets in der Offensive den Zahn ziehen und am Ende souverän mit 25:20 gewinnen – die erste Saisonniederlage für die Hornets. Zu dem sowieso schon gut besetzten Kader konnte mit Simon Bock zudem zur Rückrunde ein wurfgewaltiger Linkshänder aus der dritten Liga verpflichtet werden. Der 22-jährige ergänzt das Rückraumduo um Bleuel und Wydera und verschafft den Aachenern noch mehr Flexibilität im Angriffsspiel.
Unterstützt die Pulheimer am Wochenende beim letzten Saisonspiel gegen Aachen. Helft mit, das Spiel erfolgreich zu gestalten und die Liga als Mittelrheinmeister zu beenden. Da die Aachener mit einer Vielzahl von Fans anreisen werden, bitten wir alle Zuschauer frühzeitig um 18:30 Uhr zur Halle am Sportzentrum zu kommen, damit ein reibungsloser Einlass gewährleistet ist.
#Jetzterstrecht #gohornets

Hornets verpassen auf dramatische Art und Weise den nächsten Matchball

Der verpassten Gelegenheit am vergangenen Wochenende wollte man nicht lange nachtrauern und so reiste man zum letzten Auswärtsspiel der Saison, entschlossen, die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Mit Christian Heinen meldete sich sogar ein Langzeitverletzter für den Saisonendspurt wieder einsatzbereit. Eine weitere sehr erfreuliche Nachricht erreichte die Hornets vor der Partie. Stephan Kirschfink ist zum ersten Mal Vater geworden. Die Hornets wünsche an dieser Stelle der Familie, um die kleine Leonie nur das Beste.

Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einem munteren Scheibenschießen, mit leichten Vorteilen für die Hausherren, die stets vorlegen konnten. Defensiv legten beide Teams kaum Nennenswertes in die Waagschale und so stand es bereits nach sechs Minuten 6:5 für die Westwacht. Den ersten Nackenschlag mussten die Hornets verkraften, als Spielmacher Lingner mit rot vom Feld musste. In der Folge war es weiterhin Weiden, das stets vorlegen konnte. Ab der 15. Minute besannen sich die Hornets allerdings auf ihre Stärken und rührten im Verbund mit Tim Giesen im Tor Beton an. Beim 11:10 ging die DJK zunächst das letzte Mal in Führung, denn von diesem Zeitpunkt an, nahmen die Hornets das Heft des Handelns in die Hand. Mit einem 0:5 – Lauf setzte man sich erstmals leicht zum 11:15 ab. Man schien kurz vor der Pause also auf einem guten Weg. Ganze 13 Minuten blieb man ohne Gegentor und es ging mit 12:15 in die Pause.

Die drei Tore Führung hatte bis zur 40. Minute bestand. Ärgerlich aus Sicht der Hornets war, dass man es bis zu diesem Zeitpunkt verpasst hatte sich deutlicher abzusetzen. Immer wieder schafften es die Hausherren zu verkürzen, was die Hornets zunehmend nervöser werden ließ. Vorne kam die Spieldisziplin mehr und mehr abhanden und so fing man sich völlig unnötig vier Minuten vor dem Ende den Rückstand ein. Zwar genügte ein Unentschieden für die Meisterschaft, doch selbst das wollte nicht gelingen. Die entscheidenden Nadelstiche setzten letztlich die Hausherren und so mussten sich die Hornets mit 24:23 geschlagen geben.

Eine Analyse dieser völlig unnötigen Niederlage fällt schwer, so dass man arg angeschlagen auf das Saisonfinale zusteuert. Es kommt also tatsächlich nächste Woche zum Aufstiegsgipfel gegen BTB Aachen. Ein perfekter Zeitpunkt also, um das Spiel des Lebens vor heimischem Publikum, auf das Parkett zu zaubern.

Statistik:
Tor: Tim Giesen, Werner
Heinen, Gottschling (1), Fischer (1), Semeraro, Jacoby (3), Kirschfink (8/3), Lingner (1), Jan Giesen (4), Langen (2), Krull (3), Geerkens

Indisponierte Hornets vergeben ersten Matchball

Mit einem Heimsieg sollte ein Schlussstrich unter die Saison und der Meistertitel unter Dach und Fach gebracht werden. Zwar standen die Vorzeichen durch die Ausfälle von Fischer, Langen, Bauerkamp und Heinen alles andere als gut, doch wollte man sich am heutigen Abend nicht hinter Ausreden verstecken, sondern als Einheit überzeugen. Es sollte jedoch ganz anders kommen.

Den besseren Start erwischten die seit der Rückrunde formstarken Nachbarn. Zwar eröffnete Lingner per Doppelschlag den Torreigen, doch danach diktierten die Gäste das Geschehen nach Belieben. Mit klaren spielerischen Vorgaben erarbeiteten sie sich immer wieder gute Tormöglichkeiten, die sie auch konsequent nutzten und mit 2:4 in Führung gingen. Die Hornets ließen sich dadurch jedoch nicht aus der Bahn werfen und konterten durch Giesen und Semeraro zum 4:4. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, ohne dass beide Teams das ganz große Tempo an den Tag legten. Mit fortlaufender Spieldauer stabilisierte sich die PSC – Defensive, was die Akteure jedoch nicht in Tore ummünzen konnten. Das Angriffsspiel stockte bedenklich und spielerische Lösungen waren Mangelware. Zu häufig schloss man frühzeitig ab und spielte somit den Hausherren in die Karten. Immer wenn die Grün – Weißen vorlegten, verpasste man noch weiter draufzusatteln und eine deutlichere Führung herauszuwerfen, was die Gäste wiederholt zum Ausgleich nutzten. Kurz vor der Halbzeit schalteten die Hausherren jedoch einen Gang höher und belohnten sich endlich auch vorne für eine gute Defensivarbeit. Ein kleiner Zwischenspurt sorgte für die 12:9 Führung. Statt mit diesem herausgeworfenen Vorsprung die Partie unter Kontrolle zu bringen, erweckten die PSC – Akteure den Eindruck, dass man bereits jetzt für die Entscheidung sorgen wollte. Folglich agierte man viel zu ungeduldig und schenkte in den letzten Minuten des ersten Durchgangs mehrfach den Ball her, so dass man nur mit 13:12 in die Pause ging. Im zweiten Durchgang sollte also noch ein hartes Stück Arbeit auf die Hornets warten.

Die zweite Halbzeit startete aus Sicht der Hornets verheißungsvoll. Als Kirschfink von der Siebenmeterlinie zum 16:13 einnetzte befand man sich auf einem guten Weg, bloß um im Anschluss alle Dämme brechen zu lassen. Eine Zwei – Minuten Strafe gegen Schubert kam einem Nackenschlag gleich, denn die sich bietenden Räume in der PSC – Defensive nutzten die Gäste konsequent aus. Vorne verloren die PSC – Akteure nun vollständig die Nerven und die Partie entglitt den Hornets komplett aus den Händen. Ein 1:6 – Lauf aus Sicht der Grün – Weißen stellte das Spielgeschehen auf den Kopf. Per Auszeit versuchte PSC – Coach Kelvin Tacke für neue Ordnung zu sorgen, doch auch in der Folge brachten die Hornets kein geordnetes Angriffsspiel auf das Spielfeld. Stattdessen versuchte man es per Brechstange und der Schuss ging nach hinten los. Die Hornets rannten nun permanent einem Rückstand hinterher, denn auch wenn man vorne das Tor erzielte, so musste man in jeder Abwehraktion einen Gegentreffer hinnehmen. Insofern blieb der Rückstand konstant. Auch wenn man den Hornets kämpferisch keinen Vorwurf machen konnte, so fehlten in der entscheidenden Phase einfach die spielerischen Lösungen. Mit fortlaufender Spieldauer schwanden bei den Hausherren auch die Hoffnungen auf die Wende, so dass man in den letzten Minuten den Gästen gewähren ließ. Mit 25:31 musste man sich verdientermaßen geschlagen geben.

Die PSC – Akteure hatten dem Druck nicht standhalten können und mussten somit die zweite Heimniederlage in Folge schlucken. Auch wenn man den Hornets anmerkte, dass sie die zwei Punkte unbedingt wollten, so fanden sie nicht die richtige Balance, um in den entscheidenden Phasen einen kühlen Kopf zu bewahren. Viel Zeit bleibt nicht, um sich auf das letzte Auswärtsspiel der Saison vorzubereiten. Am kommenden Samstag geht es nach Weiden, wo eine erneut knifflige Aufgabe wartet. Nun gilt es alle Kräfte zu mobilisieren und sich auf die eigene Leistung zu fokussieren, dann ist man als Einheit jedem Gegner gewachsen. Denn der Druck wird nicht weniger, doch die PSC – Akteure sind sich bewusst, dass sie diesem, mit der richtigen mentalen Einstellung, gewachsen sein werden.

 

Statistik:

Tor: Tim Giesen, Werner, Sandrock

Schubert, Gottschling, Semeraro (4), Jacoby (1), Kirschfink (10/7), Lingner (3), Jan Giesen (7), Krull, Geerkens

 

Hornets finden per Kantersieg zurück in die Erfolgsspur

Auch wenn die Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den TuS Derschlag keine Rolle mehr spielte, wollten sich die Hornets zum einen selbst beweisen, dass man es besser kann, und zum anderen den nächsten Schritt Richtung Meisterschaft machen. Unter der Woche ereilte die Grün – Weißen der nächste personelle Rückschlag, denn mit Tim Giesen verletzte sich am vergangenen Wochenende der große Rückhalt des Teams. Gegen die Fortuna ging es am Sonntagmittag, bei strahlendem Sonnenschein, von dem man nichts mitbekam, um ein Duell der Gegensätze, mussten die Hausherren doch jeden möglichen Punkt für den Klassenerhalt einheimsen.

Gestützt auf einer starken Defensive mit einem hellwachen Christian Werner zwischen den Pfosten erwischten die Hornets einen Blitzstart und konnten mit drei Gegenstoßtreffern die Partie zum 0:3 eröffnen. Nach knapp fünf Minuten trugen sich auch die Hausherren auf die Anzeigetafel ein ehe Fischer, mit seinem dritten Treffer und Langen von der rechten Außenbahn auf 1:5 erhöhten. Die taktische Marschroute, eine robuste Defensive zu stellen und daraus überfallartig zu kontern ging glänzend auf. Weder vorne noch hinten bekam die Fortuna Zugriff auf die Partie und so enteilten die Grün – Weißen, die nur so vor Spielwitz strotzten, über die Stationen 3:8, 4:10 auf 5:13. Selbst wenn die Hornets mal nicht per Schnellangriff zum Erfolg kamen, so legte man heute die benötigte Ruhe und Konsequenz an den Tag, um sich aussichtsreiche Chancen zu erarbeiten und diese auch zu verwerten. Bis zum Pausenpfiff ließ der PSC die Zügel nicht einmal ein kleines bisschen schleifen, so dass es verdientermaßen mit einem zehn Tore Vorsprung (7:17) in die Kabinen ging.

Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff verschliefen die Hornets etwas und gewährten den Hausherren einen kleinen Zwischenspurt zum 10:17. Dieser hätte mit Sicherheit auch noch weitergehen können, denn vorne vertändelte man die Bälle leichtfertig oder ließ sich zu halbgaren Chancen verleiten, doch als er am nötigsten gebraucht wurde trumpfte Werner im PSC – Gehäuse mit teils spektakulären Paraden auf und bremste die kurz aufgekommene Euphorie der Hausherren. Seine Vorderleute nahmen diese Initialzündung dankend an und schalteten wieder ein paar Gänge höher. Ein vorentscheidender Zwischenspurt zum 10:22 war die Folge, doch die Hornets wollten noch einiges für ihr Torekonto tun. Konsequent schraubte man das Ergebnis in die Höhe und beim Stand von 11:27 war bereits jeder Akteur eingesetzt worden und so konnte jeder seinen Teil zum deutlichen Sieg beitragen. So auch Eigengewächs Nicolas Sandrock der sich ebenfalls, mit drei teils starken Paraden, auf den Statistikbogen eintragen konnte. Der Endstand von 16:34 war dementsprechend standesgemäß.

Nach konsequentem Spiel über 60 Minuten, hatten sich die Hornets mit einem Kantersieg belohnt und einen wichtigen Schritt Richtung Meisterschaft gemacht. Nun gilt der Fokus komplett der kommenden Partie am Samstag gegen die Mannschaft der Stunde. Mit der Reserve des Longericher SC kommt eine Mannschaft ins Sportzentrum die nach desolater Hinrunde eine famose Rückserie spielt und in dieser bislang zwei magere Minuspunkte vorzuweisen hat. In diesem Derby treffen also die zwei besten Rückrundenteams aufeinander und die Hornets wollen alles in ihrer Macht stehende tun, um diese harte Nuss zu knacken und sich vorzeitig mit dem Titel zu belohnen. Doch dafür wird man sich 60 Minuten, hoffentlich vor vollem Haus, noch einmal gewaltig strecken müssen.

Statistik:

Tor: Werner (16 Paraden), Sandrock (3 Paraden)

Schubert (1), Gottschling (4), Fischer (6), Semeraro (3), Jacoby (1), Kirschfink (4/2), Lingner (1), Jan Giesen (4), Langen (7), Krull (1), Geerkens (2), Bauerkamp (n.e.)

Hornets nach Fehlwurffestival mit erster Heimniederlage der Saison

Nach einer halben Ewigkeit, bedingt durch die Osterpause, ging es für die Hornets endlich wieder auf Punktejagd und was für eine Paarung hätte den Saisonendspurt besser einläuten können, als die des Tabellenführers aus Pulheim und dem Tabellendritten aus Derschlag. Bereits das Hinspiel wurde zum echten Krimi mit dem glücklicheren Ende für die Hornets. Während sich die Gäste also revanchieren und weiter an den PSC anpirschen wollten, war die Marschroute für die Grün – Weißen eindeutig. Mit einem Sieg konnte man die Tabellenführung entscheidend festigen und einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen. Dafür musste man jedoch diese hohe Hürde meistern. Während Christian Heinen weiterhin verletzungsbedingt ausfiel, feierte Davide Semeraro nach einem Monat sein Comeback.

Die Hausherren erwischten einen wahren Traumstart in die Begegnung und überrumpelten die Gäste aus Derschlag förmlich. Gestützt auf eine sattelfeste Defensive und einem gut aufgelegten Tim Giesen im Tor, gelang ein 4:1 Blitzstart. Doch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt gönnten sich die Grün – Weißen eine sechsminütige Pause vom Torewerfen und mussten somit den Ausgleich zum 4:4 hinnehmen. Ein Umstand der den Hornets noch zum Verhängnis werden sollte. Im Angriff verzettelte man sich viel zu häufig in Einzelaktionen, ohne wirklich Druck auf die gegnerische Defensive auszuüben. Kirschfink erzielte aus dem Rückraum das 5:4, doch danach übernahmen die Gäste vollends das Kommando. Dabei drückte der Schuh ausnahmslos vorne. Ohne Konzepte rannten die PSC – Akteure in das offene Messer und fingen sich drei schnelle Gegentreffer, so dass der TuS die Partie beim Stande von 5:8 völlig auf den Kopf gestellt hatte. Ganze 12 Minuten blieben die Hornets ohne eigenen Torerfolg und man konnte von Glück sagen, das auch die Gäste offensiv nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Doch die Chancenverwertung der Hornets war besorgniserregend und sollte bis zum Schlusspfiff das große Sorgenkind sein. Bis zum Pausenpfiff gelang es weder dem einen noch dem anderen Team sich offensiv freizuspielen, was das Halbzeitergebnis eng bleiben ließ.
Die Hausherren erwischten einen guten Start in die zweite Hälfte und glichen umgehend zum 12:12 aus. Leider gelang der komplette Umschwung nicht und das kurze Hoch war nicht von Dauer. In den Folgeminuten belohnte man sich nicht für eine gute Deckungsleistung, sondern agierte viel zu überhastet und unkontrolliert und schenkte eine Chance nach der anderen her. Diese Geschenke wussten die abgezockten Gäste zu nutzen und erhöhten auf 12:15. Bis Mitte der zweiten Hälfte gelang es den Hornets immer wieder den Anschluss herzustellen, doch gleich mehrfach ließ man die Chance zum Ausgleich liegen. Dieses Bild zog sich wie ein roter Faden bis in die Schlussminuten. Knapp fünf Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand lediglich ein Tor, doch gleich zwei hundertprozentige Torchancen blieben ungenutzt und so gelang Derschlag mit zwei schnellen Treffern die vorentscheidende drei Tore Führung. Mit 24:27 mussten sich die Hornets geschlagen geben.

Die Hornets mussten die Abgezocktheit der Gäste, vor allen Dingen in den entscheidenden Phasen der Partie, neidlos anerkennen und dem TuS zu einem verdienten Sieg gratulieren. Der Vorsprung auf Tabellenplatz zwei beträgt immer noch sechs Punkte, so dass der Titel immer noch in den eigenen Händen der Hornets liegt. Einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung möchten die Grün – Weißen Sonntagmittag beim Auswärtsspiel gegen Fortuna Köln machen. Im Hinspiel hatte man lange Zeit Probleme gegen das Kellerkind, die Hornets sind also vorgewarnt und wollen alles in die Waagschale werfen, um zwei Punkte einzufahren. Über Unterstützung in den letzten Partien würden sich die PSC – Akteure freuen.

Statistik:
Tor: Tim Giesen, Christian Werner
Schubert (1), Bauerkamp, Gottschling, Semeraro (4), Jacoby (2), Kirschfink (7/4), Lingner (2), Jan Giesen (3), Langen (2), Krull (n.e.), Geerkens

Hornets mit souveränem Heimsieg vor der Osterpause

Vor den Osterferien wartete noch einmal ein echter Leckerbissen auf die Handballfans des Pulheimer SC. Mit dem TV Strombach gastierte der aktuelle Tabellenvierte im Sportzentrum und kam mit der Empfehlung eines echten Kantersieges gegen den TuS Derschlag am vergangenen Spieltag nach Pulheim. Da am letzten Wochenende der Verfolger aus Aachen überraschend Federn lassen musste, war der Vorsprung der Hornets an der Tabellenspitze auf sechs Zähler angewachsen. Dieses Polster wollte man mit aller Macht verteidigen und ging topmotiviert in die Begegnung. PSC – Coach Kelvin Tacke konnte bis auf Heinen und Semeraro auf den gesamten Kader zurückgreifen, sogar auf den reaktivierten Bauerkamp.

Trotz eines krachenden Beginns durch Schuberts Rückraumgeschoss dominierten, in den ersten Minuten, die Abwehrreihen die Begegnung. Zudem war Tim Giesen im Pulheimer Gehäuse direkt auf Betriebstemperatur und sollte im Laufe der Begegnung noch eine entscheidende Rolle spielen. Nach sechs Minuten stand es 4:3 für die Hornets, die durch ein ansehnliches offensives Angriffsspiel zu überzeugen wussten, während auf Seiten der Gäste vor allen Dingen Einzelaktionen den gewünschten Erfolg brachten. Mit fortlaufender Spieldauer steigerten sich die Grün – Weißen kontinuierlich und vor allen Dingen der Abwehrriegel und Tim Giesen im Tor waren kaum zu überwinden. Die Hornets legten bis zum 8:3 einen famosen Zwischenspurt hin und rissen die Anhänger regelrecht von ihren Sitzen. Die erste Strombacher Auszeit folgte, doch die Wende trat nicht ein. Geduldig und zielstrebig wurden die Angriffe vorgetragen, so dass die Strombacher Defensive dem Angriffswirbel der Hornets wenig entgegenzusetzen hatte. Über die Stationen 12:6 und 14:7 bauten die Hausherren ihre Führung bis zum 16:9 Halbzeitstand aus.

Mit Wiederanpfiff kamen die Gäste mit einer ganz anderen Körpersprache aus der Kabine und erzielten zwei schnelle Treffer zum Anschluss. Der treffsichere Langen von der rechten Außenbahn sorgte für den ersten Treffer der Hausherren im zweiten Durchgang. Die PSC – Defensive konnte nun nicht mehr an die bärenstarke Performance aus der ersten Hälfte anknüpfen, so dass die Oberberger nun leichter zum Torerfolg kamen. Beim 18:14 war der Vorsprung deutlich zusammengeschmolzen, doch verloren die Hornets nicht die Ruhe, sondern besannen sich wieder auf ihre Stärken. Tim Giesen im Tor wurde nun zum entscheidenden Faktor und erstickte die Aufholjagd der Gäste fast im Alleingang im Keim. Kirschfink vom Siebenmeterstrich und Langen, am heutigen Abend als sicherer Vollstrecker, sorgten für das 20:14 und etwas mehr Ruhe. Näher als auf vier Treffer sollten die Gäste aber nicht mehr herankommen, denn Tim Giesen entschärfte neben einem weiteren Siebenmeter etliche freie Wurfchancen, so dass die Hausherren den Vorsprung immer wieder konstant halten konnten. Ein Doppelschlag von Langen mit seinen Treffern sechs und sieben zum 23:17 sorgte für die Vorentscheidung. In der Schlussphase neutralisierten sich beide Teams quasi gegenseitig, was keine Spannung mehr aufkommen ließ und den Hornets zwei weitere Punkte bescherte.

Gestützt auf einen hervorragenden Tim Giesen im Tor und einer über weite Strecken sattelfesten Defensive, konnten die Hornets im Topspiel einen Start – Ziel – Sieg einfahren und gehen nun in die verdiente Osterpause. Der Blick wird bei den PSC – Akteuren allerdings schon wieder nach vorne gerichtet, denn nach der Pause kommt es zu einem weiteren Kracherduell gegen den TuS Derschlag. In der freien Zeit wollen sich die Hornets fokussiert auf diese harte Nuss vorbereiten, um mit zwei weiteren Zählern die Tabellenführung zu untermauern.

Statistik:

Tor: Tim Giesen (22/2 Paraden), Werner (n.e.)

Schubert, (3), Gottschling (4), Fischer, Jacoby (2), Kirschfink (8/3), Lingner (1), Jan Giesen, Langen (7), Krull (n.e.), Geerkens, Bauerkamp

Hornets trotzen der angespannten Personalsituation und demontieren Oberwiehl

Die Hoffnungen, dass sich nach einiger Zeit die Personalsituation bei den Hornets etwas entspannen würde, zerschlug sich aufs Neue. Neben den Langzeitverletzten Heinen und Semeraro gesellte sich nun auch Schlussmann Christian Werner mit einer Knieblessur zum Duo. So kam der ehemalige Torwart der ersten Herren und aktuelle Schlussmann der Reserve Florian Lankert zu seinem Comeback. Hinzu kam, dass mit Bastian Jacoby einer der Abwehrstabilisatoren privat verhindert war und somit auch der ehemalige Kapitän der Hornets Stefan Bauerkamp reaktiviert wurde. Da auch die Hausherren aus dem Oberbergischen Ausfälle zu beklagen hatten, waren die Karten für diese Partie ohnehin neu gemischt worden, ohne Vorteile für eines der beiden Teams. Aufgrund des Remis aus dem Hinspiel waren die PSC – Akteure gewarnt, diese Partie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden.

Der PSC begann mit Gottschling und Langen auf den Außenpositionen, die Rückraumreihe bekleideten Kirschfink, Schubert und Jan Giesen und am Kreis komplettierte Geerkens die Anfangsformation. Schlussmann Tim Giesen startete direkt mit einem Ausrufezeichen und entschärfte den ersten Strafwurf der Hausherren. Geerkens eröffnete nach schönem Giesen – Zuspiel den Torreigen zum 0:1. In den Anfangsminuten schalteten beide Teams in den Angriffsmodus und hatten damit Erfolg, denn beinahe jede Angriffsaktion war mündete in einem Treffer. Bei den Grün – Weißen merkte man, dass der Mittelblock Geerkens/Bauerkamp noch Abstimmungsprobleme hatte, denn häufig stimmten die Abstände zueinander und zu den Gegenspielern nicht, was zu leichten Gegentreffern aus dem Rückraum führte. Vorne überzeugte man jedoch mit flüssigem Angriffsspiel, was vor allen Dingen Kirschfink nutzte, der beim 6:8 per Siebenmeter bereits seinen vierten Treffer erzielte. In der Abwehr tat man sich weiterhin schwer die Lücken zu schließen, so dass der CVJM immer wieder den Anschluss herstellen konnte. Erst Mitte der zweiten Hälfte stellte man sich besser auf die Rückraumschützen ein und schaffte es immer häufiger die Angriffsaktionen der Hausherren zu unterbinden, zumal sich auch Schlussmann Tim Giesen von Minute zu Minute steigerte. Da man vorne weiterhin effektiv blieb folgte ein Zwischenspurt der Hornets zum 8:14, was bereits die zweite Auszeit der Hausherren zur Folge hatte. Im Umschaltspiel wussten die Hornets am heutigen Abend zu überzeugen und überrannten Oberwiehl phasenweise. Die Folge war eine deutliche 9:16 Führung zur Halbzeit.

Die Devise für die zweite Hälfte war klar. Man wollte nichts mehr anbrennen lassen und die Partie weiterhin kontrollieren. Kirschfink, einer der Aktivposten in Durchgang eins, sorgte für den ersten Treffer der zweiten Hälfte. In den ersten fünf Minuten nach Wiederanpfiff ließen die Hausherren den PSC noch nicht vorentscheidend enteilen, doch das 11:21 durch Lingner, nach knapp 40 Minuten, war so etwas wie eine kleine Vorentscheidung. In der Defensive rührte man im Verbund mit Tim Giesen, der im Verlauf der zweiten Halbzeit drei weitere Siebenmeter entschärfte,  zeitweise Beton an und wurde für die gegnerischen Angreifer zum unüberwindbaren Bollwerk. Bis zur 50. Spielminute pendelte sich der Vorsprung bei zehn oder elf Treffern ein, ehe in der Schlussphase die Kräfte bei den Hausherren schwanden und die Hornets unbeirrt weiterspielten. PSC – Coach Kelvin Tacke wechselte munter durch, was der Qualität auf dem Platz keinen Abbruch tat und somit jeder Akteur mitwirken konnte. Erfreulich war die gute Vorstellung von Geerkens im Abwehrzentrum und vorne am Kreis, der das Vertrauen über die volle Spielzeit mit sechs Treffern zurückzahlte und auch zum 15:28 einnetzte. In der Schlussphase feierte dann auch Schlussmann Lankert sein Comeback, der sich mit zwei Paraden ebenfalls auf den Statistikbogen eintragen konnte. Am Ende stand ein souveräner 17:32 Sieg zu Buche.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, trotz durchgewürfeltem Personal, haben sich die Hornets diesen Kantersieg verdient. Ein deutliches Zeichen zur rechten Zeit hat man doch in den kommenden beiden Partien zwei echte Brocken vor der Brust. Am kommenden Samstag kommt es im Pulheimer Sportzentrum zum Spitzenspiel gegen den TV Strombach, gegen die man im Hinspiel nach einer wahren Nervenschlacht mit einem Treffer die Oberhand behielt. Die Gäste werden mit viel Selbstvertrauen anreisen, konnte sie doch an diesem Wochenende das Spitzenteam aus Derschlag mit neun Treffern deutlich bezwingen. Doch auch die Hornets wissen, wie man in solchen Spielen besteht und brennen darauf vor heimischem Publikum eine Leistung aufs Parkett zu bringen, die einem Spitzenspiel würdig ist. Mit einem Sieg soll in diesem wegweisenden Spiel die Tabellenführung weiter gefestigt werden.

Statistik:

Tor: Tim Giesen (18/4 Paraden), Lankert (2 Paraden)

Schubert, Gottschling (6), Fischer (3), Bauerkamp (1), Kirschfink (8/4), Lingner (4), Jan Giesen (3), Langen, Krull (1), Geerkens (6)

Hornets ziehen in der Schlussviertelstunde davon

Die schlechten Nachrichten wollten für die Pulheim Hornets nicht abreißen. Mit Davide Semeraro fiel ein weiterer Akteur verletzungsbedingt aus, dazu passte die Rückkehr von Johannes Gottschling perfekt als fliegender Wechsel zwischen beiden Außenspielern. Heinen fehlte weiterhin verletzungsbedingt, ansonsten hatte der PSC alle Mann am Bord, um gegen die Gäste aus Bocklemünd zwei weitere Zähler, zur Verteidigung der Tabellenführung, einzufahren.

Die Gäste konnten in den ersten Minuten zweimal vorlegen, ehe die Hornets die Führung übernahmen und diese auch nicht mehr abgeben sollten. Prunkstück war, wie so häufig, die massive Abwehr mit einem gut aufgelegten Tim Giesen im Kasten. Langen von der rechten Außenbahn und Krull per Gegenstoß erhöhten auf 4:2. Im Angriff hatte sich der HSV wohl vorgenommen, bis ans Rande des Zeitspiels zu spielen, sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass man arg dezimiert angereist war. Die Rechnung sollte im weiteren Verlauf der ersten Hälfte auch aufgehen. Immer wieder scharrte die PSC – Defensive ungeduldig mit den Hufen und gab somit unnötige Räume frei, die die Gäste eiskalt ausnutzten und zum 6:6 ausgleichen konnten. Ein weiteres Manko war der Ballvortrag der Hausherren, in dem sich immer wieder unnötige leichte Abspielfehler einschlichen. So blieb die Partie weiterhin eng, auch wenn sich die Grün – Weißen immer wieder absetzen konnten, beförderte man sich durch Unachtsamkeiten immer wieder ins Abseits und ließ die Gäste herankommen. So ging man mit einer 14:12 Führung in die Kabine und konnte vor allen Dingen aufgrund der eigenen Leistung nicht zufrieden sein.

An dem Bild der ersten Hälfte änderte sich nicht viel. Während Bocklemünd seine Angriffe weiter geduldig aufzog und damit auch vermehrt zum Erfolg kam, stimmte in der PSC – Defensive die Zuordnung ein ums andere Mal nicht, woraus individuelle Fehler resultierten. Zumindest im Angriff brachte man nun die nötige Effektivität an den Tag, so dass man den Vorsprung weiter halten konnte. Nach zehn Minuten im zweiten Durchgang mussten die HSV – Akteure dem Kräfteverschleiß langsam aber sicher Tribut zollen. Die Hornets hatten in der Defensive nun wieder zugelegt und verhinderten leichte Treffer der Gäste, die für ihre Abschlüsse nun wieder wesentlich mehr investieren mussten, was nun nicht mehr das nötige Ergebnis, wie noch in Halbzeit eins, einbrachte. Das Umschaltspiel der Hornets funktionierte wieder besser und so konnte man sich mit 20:16 etwas deutlicher absetzen. Wenig später erhöhte Kirschfink vom Strich auf 23:18, doch Bocklemünd ließ sich noch nicht vorentscheidend abschütteln. Erst in den letzten zehn Minuten hatte sich auch der letzte mit dem Ausgang des Spiels abgefunden, so dass die Hornets die Schlussminuten nutzten und das Ergebnis bis zum Endstand von 28:21 ausbauten.

Die Hornets hatten einen letztlich ungefährdeten Heimsieg eingefahren und scheinen für die kommenden schweren Spiele gerüstet zu sein. Auch wenn man sich im spielerischen Bereich noch steigern möchte und auch muss, scheinen alle Akteure auf die kommenden Wochen zu brennen. Den Auftakt machen die Hornets am kommenden Samstag bei ihrem Gastspiel in Oberwiehl, jene Mannschaft, die den Hornets den ersten Punktverlust der Saison zugefügt hatte. Der PSC – Tross geht fokussiert in die kommende Woche, um im Oberbergischen nichts anbrennen zu lassen und den eigenen Lauf fortzusetzen.

Statistik:

Tor: Tim Giesen, Werner

Schubert, Gottschling (6), Fischer (1), Jacoby (4), Kirschfink (5/3), Lingner (2), Jan Giesen (5), Langen (4), Krull (1), Geerkens

Dezimierte Hornets fahren einen ungefährdeten Auswärtssieg ein

Die Personaldecke wollte sich bei den Hornets einfach nicht entspannen. Im Gegenteil. Für das Duell gegen den Tabellenvorletzten aus Opladen musste man auf Lingner (beruflich verhindert), Gottschling (Uni – Exkursion) und den Langzeitverletzten Heinen verzichten. Langen und Torhüter Werner gingen angeschlagen in die Partie und hatten unter der Woche eingeschränkt bzw. gar nicht mit der Mannschaft trainieren können. Allen Widrigkeiten zum Trotz wollte man mit einem weiteren Sieg den Abstand auf den Tabellenzweiten aus Aachen konstant halten.

Den Hausherren merkte man an, wie befreit sie als klarer Außenseiter aufspielen konnten und folgerichtig erwischten sie auch den besseren Start, während der PSC die nötige Einsatzbereitschaft vermissen ließ. In der Abwehr kam man gegen die wurfgewaltigen Rückraumakteure zu spät und so stand es nach knapp drei Minuten 3:1. Auf Seiten der Grün – Weißen fing man sich jedoch schnell. Die nächsten fünf Minuten nutzte man zu vier Treffern in Folge und zur 3:5 Führung. Das Umschaltspiel funktionierte in der Anfangsphase blendend. Nach Ballgewinn, durch die nun konsequenter agierende Deckung, schickte man meistens Semeraro auf dem linken Flügel auf die Reise, so auch beim Treffer zum 6:9. Die folgende Auszeit des TuS verfehlte ihre Wirkung komplett, denn die Hornets übernahmen nun zunehmend die Kontrolle über die Partie. Der erneut gut harmonierende Mittelblock Jacoby/Geerkens rührte gemeinsam mit Tim Giesen im Tor Beton an und wurde in den folgenden Minuten zum unüberwindbaren Hindernis für die Hausherren. Da es den Opladenern weiterhin schwer fiel dem Tempo der Hornets zu folgen, bauten die PSC – Akteure ihren Vorsprung, bis zum Zwischenstand von 6:14 in der 20. Spielminute, weiter aus. Auch bedingt durch einige Umstellungen kam ein kleiner Bruch ins Pulheimer Spiel, so dass die letzten zehn Minuten im ersten Durchgang ausgeglichen verliefen, ohne dass die Hornets ihren Vorsprung einbüßen mussten. Beim 11:19 wurden die Seiten gewechselt.

Offenbar befanden sich die Grün – Weißen nach dem Wiederanpfiff noch im Tiefschlaf und fingen sich so zwei schnelle Gegentreffer. Und auch in der Folgezeit kamen sie nicht wieder auf Betriebstemperatur. Immerhin gelang Krull von links außen der 20. Pulheimer Treffer, doch Opladen hatte sich schon längst zurück in die Partie gekämpft und warf alles nach vorne. Eine Rechnung die aufging, da die Hornets den Abwehrriegel weiter öffneten und den Gegner zu Würfen aus der Nahwurfzone einluden. Beim Stand von 17:21 hatten die Hausherren schon längst wieder Lunte gerochen, doch Fischer bremste ihren Lauf per Gewaltwurf aus der zweiten Reihe. Schubert ließ einen weiteren Rückraumwurf einschlagen und so verschaffte man sich wieder etwas Luft. Im gesamten zweiten Durchgang wirkte die PSC – Defensive nicht mehr so anstrengungsbereit, so dass der TuS vermehrt zu einfachen Toren kam. Vorne wurden die Angriffe nicht mehr so geduldig ausgespielt und es kam kein flüssiges Spiel mehr zustande. Man verließ sich weiterhin auf das Tempospiel, denn immer dann, wenn man eine Schippe draufpackte, waren die Abschlüsse von Erfolg gekrönt so auch beim Treffer von Langen zum 20:27. Die letzten Minuten wogte die Partie noch hin und her, denn die Hornets verwalteten ihren Vorsprung nur noch und die Hausherren investierten nicht mehr all zu viel für eine letzte Aufholjagd, so dass der Sieg zu keiner Zeit wirklich gefährdet war. Mit 26:32 lösten die Hornets ihre Pflichtaufgabe letztlich souverän.

Die PSC – Akteure hatten die Partie, bis auf die ersten Minuten nach Wiederanpfiff, weitestgehend im Griff, so dass der Sieg absolut in Ordnung ging. Trotz dünn besetztem Kader hatte man sich nicht beirren lassen und konnte den Vorsprung an der Tabellenspitze konstant halten. Am kommenden Wochenende empfangen die Hornets den HSV Bocklemünd zum Nachbarschaftsduell. Die Woche will man nutzen, um die angeschlagenen Spieler wieder auf Vordermann zu bringen und mit etwas breiterer Personaldecke in die nächste Begegnung zu gehen.

 

Statistik:

Tor: Tim Giesen, Werner

Schubert (3), Fischer (4), Semeraro (8), Jacoby (4), Kirschfink (5/1), Jan Giesen (4), Langen (2), Krull (2), Geerkens