Hornets verpassen auf dramatische Art und Weise den nächsten Matchball

Der verpassten Gelegenheit am vergangenen Wochenende wollte man nicht lange nachtrauern und so reiste man zum letzten Auswärtsspiel der Saison, entschlossen, die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Mit Christian Heinen meldete sich sogar ein Langzeitverletzter für den Saisonendspurt wieder einsatzbereit. Eine weitere sehr erfreuliche Nachricht erreichte die Hornets vor der Partie. Stephan Kirschfink ist zum ersten Mal Vater geworden. Die Hornets wünsche an dieser Stelle der Familie, um die kleine Leonie nur das Beste.

Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einem munteren Scheibenschießen, mit leichten Vorteilen für die Hausherren, die stets vorlegen konnten. Defensiv legten beide Teams kaum Nennenswertes in die Waagschale und so stand es bereits nach sechs Minuten 6:5 für die Westwacht. Den ersten Nackenschlag mussten die Hornets verkraften, als Spielmacher Lingner mit rot vom Feld musste. In der Folge war es weiterhin Weiden, das stets vorlegen konnte. Ab der 15. Minute besannen sich die Hornets allerdings auf ihre Stärken und rührten im Verbund mit Tim Giesen im Tor Beton an. Beim 11:10 ging die DJK zunächst das letzte Mal in Führung, denn von diesem Zeitpunkt an, nahmen die Hornets das Heft des Handelns in die Hand. Mit einem 0:5 – Lauf setzte man sich erstmals leicht zum 11:15 ab. Man schien kurz vor der Pause also auf einem guten Weg. Ganze 13 Minuten blieb man ohne Gegentor und es ging mit 12:15 in die Pause.

Die drei Tore Führung hatte bis zur 40. Minute bestand. Ärgerlich aus Sicht der Hornets war, dass man es bis zu diesem Zeitpunkt verpasst hatte sich deutlicher abzusetzen. Immer wieder schafften es die Hausherren zu verkürzen, was die Hornets zunehmend nervöser werden ließ. Vorne kam die Spieldisziplin mehr und mehr abhanden und so fing man sich völlig unnötig vier Minuten vor dem Ende den Rückstand ein. Zwar genügte ein Unentschieden für die Meisterschaft, doch selbst das wollte nicht gelingen. Die entscheidenden Nadelstiche setzten letztlich die Hausherren und so mussten sich die Hornets mit 24:23 geschlagen geben.

Eine Analyse dieser völlig unnötigen Niederlage fällt schwer, so dass man arg angeschlagen auf das Saisonfinale zusteuert. Es kommt also tatsächlich nächste Woche zum Aufstiegsgipfel gegen BTB Aachen. Ein perfekter Zeitpunkt also, um das Spiel des Lebens vor heimischem Publikum, auf das Parkett zu zaubern.

Statistik:
Tor: Tim Giesen, Werner
Heinen, Gottschling (1), Fischer (1), Semeraro, Jacoby (3), Kirschfink (8/3), Lingner (1), Jan Giesen (4), Langen (2), Krull (3), Geerkens